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Die Orthopädie beschäftigt sich mit allen angeborenen und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Hierzu zählen insbesondere Verschleißerkrankungen der Gelenke wie die Arthrose sowie muskuläre Dysfunktionen und Erkrankungen der Sehnen. Im Vordergrund unserer täglichen Arbeit stehen Schmerzen in Knie, Schulter, Fuß und Rücken. Behandelt werden Patienten aller Altersgruppen inklusive Kinder und Jugendliche. Sollte eine Weiterbehandlung im Krankenhaus oder in einer Spezialambulanz notwendig sein, pflegt die Orthopädie und Unfallchirurgie gute Kontakte in die umliegenden orthopädischen Kliniken.

Orthopädie

Fester Bestandteil des unfallchirurgischen Aspektes unserer Arbeit ist die Behandlung von Sport- und Freizeitunfällen sowie die Behandlung von Knochenbrüchen. Ebenfalls gehört die Versorgung von Riss-Quetsch-Wunden und die Entfernung von Splittern und Fremdkörper zum Standard in der Orthopädie und Unfallchirurgie im Medizentrum. Klinische und radiologische Kontrollen nach stationärem Krankenhausaufenthalt werden täglich in unserer Praxis durchgeführt.

Unfallchirurgie

Die Behandlung von Schul- und Arbeitsunfällen stellt einen der wichtigsten Bestandteile unserer Arbeit dar. PD Dr. med. Florian Debus ist von den Berufsgenossenschaften als Durchgangsarzt, sogenannter D-Arzt, zugelassen. Vom einfachen Schulunfall über eine Verletzung im Rahmen eines Arbeitsunfalles bis hin zur Behandlung von schwerverletzten Patienten nach stationärer Versorgung, können alle Heilverfahren kompetent und zielgerichtet begleitet werden. Zusätzlich arbeitet PD Dr.med. Florian Debus als Kooperationspartner des Reha-Rondell als betreuender Arbeit für Patienten in der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP).

Schul- und Arbeitsunfälle

Eines der führenden Krankheitsbilder in der Orthopädie ist die Arthrose. Die Arthrose stellt eine degenerative, d. h. eine verschleißbedingte, Erkrankung der Gelenke dar. Im Rahmen der Arthrose kommt es zu einer Schädigung des Gelenkknorpels, welcher als Gleitschicht der Gelenke fungiert. Dies wiederum führt zu entzündlichen Reaktionen und zu einer Schmerzhaftigkeit des betroffenen Gelenks. Die Mehrheit aller Menschen ist im Laufe ihres Lebens irgendwann von einer Arthrose betroffen. Im Rahmen der Arthrosebehandlung erfolgt eine ausführliche Beratung zu Sport und Bewegung, was den zentralen Bestandteil der Behandlung darstellt. Eventuell müssen ergänzende Hilftsmittel wie Bandagen, Orthesen oder Einlagen verordnet werden. Bevor über die Implantation eines künstlichen Gelenkes gesprochen werden muss, zeigen wir unseren Patienten alternative Behandlungsmethoden wie beispielsweise die Hyaluronsäuretherapie oder die MBST-Therapie auf.

Obwohl die Orthopädie und Unfallchirurgie im Medizentrum überwiegend konservativ tätig ist, finden in unserem eigenen OP täglich ambulante Operationen statt. PD Dr. med. Florian Debus hat sich hier auf wenige eingriffe spezialisiert, welche standardisiert und routiniert durchgeführt werden. Hierzu zählen vor allem handchirurgische Eingriffe wie die Operation des Karpaltunnelsyndroms und die Operation von Schnappfingern, sogenannte Ringbandspaltungen. Des weiteren werden weichteilchirurgische Eingriffe wie die Entfernung von Lipomen, Atheromen, Muttermalen und Ganglien durchgeführt.

Die Osteologie beschäftigt sich mit Erkrankungen von Knochen und insbesondere mit Stoffwechselerkrankungen des Knochens. Die wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Erkrankung ist hier die Osteoporose. Nicht zuletzt durch die Schnittmenge der Osteoporose bzw. der Osteopenie mit Knochenbrüchen, den sogenannten osteoporoseassoziierten Frakturen nimmt die Osteologie einen großen Stellenwert ein. Zur Bestimmung der Knochendichte wird in der Orthopädie und Unfallchirurgie im Medizentrum die DXA-Messung angeboten. Dieses Verfahren ist von der WHO als Goldstandard in der Diagnostik definiert und wir bei Bedarf um weitere Diagnostik, wie beispielsweise Laboruntersuchungen ergänzt.

Die Therapie mit Hyaluronsäure stellt einen wichtigen Baustein in der Therapie der Arthrose dar und wurde im Jahr 2017 in die Leitlinie der Arthrosetherapie aufgenommen (siehe Arthrosebehandlung). Eine Arthrose bedeuten für die Gelenke einen Defekt bis hin zum vollständigen Verlust des Knorpels. Dies für dazu, dass die Gelenkpartner nicht mehr schmerzfrei aufeinander gleiten, sondern dass es aufgrund der Reibung zu schmerzhaften und entzündlichen Prozessen kommt. Die Hyaluronsäure stellt das „Schmiermittel“ des Gelenkes dar und kann über eine Spritze (Injektion) direkt in das Gelenk eingebracht werden. Neben einem direkten antientzündlichen Effekt kommt es vor allem zu einer Verbesserung der Gleitfähigkeit des Gelenkes. Die Injektionen erfolgen in der Regel dreimal im wöchentlichen Abstand und werden ultraschallkontrolliert und steril durchgeführt. Auf Wunsch kann auch eine „Einmal-Spritze“ verabreicht werden. Therapiert werden vor allem Knie, Hüfte und Schulter aber auch Sprunggelenk, Daumensattelgelenk oder Großzehengrundgelenk.

Hyaluronsäuretherapie

Eine der wichtigsten und an den häufigsten angewendeten Therapieformen ist die Stoßwellentherapie. Sie kommt insbesondere bei überlastungsbedingten und entzündlichen Veränderungen von Schulter, Ellenbogen, Achillessehne oder Ferse zum Einsatz (z.B. Kalkschulter, Tennisellenbogen oder Fersensporn. Die Therapie wird als radiale oder fokussierte Stoßwellentherapie durchgeführt. Während der Behandlung werden gezielt Schall- und oder Druckwellen in entzündete oder schmerzhafte Körperstellen eingebracht. Die in der Tiefe abgegebene Energie sorgt zum einen für eine direkte Reduktion von Schmerzen über die Beeinflussung von Schmerzfasern. Zum anderen werden die Durchblutung erhöht und Stoffwechselprozesse aktiviert, was dem Körper ermöglicht die vorhandene Entzündung bzw. Überlastung schneller abzubauen. In der Regel müssen 3 bis 5 Sitzungen im wöchentlichen Abstand durchgeführt werden.

Stoßwellentherapie

Zur Behandlung von schmerzhaften Veränderungen von Muskeln und Faszien, sogenannten Myofaszialen Schmerzen oder Triggerpunkten kommen in der Orthopädie und Unfallchirurgie im Medizentrum die Triggerpunktakupunktur (TriAS) sowie das Kinesio-Taping zum Einsatz. Im Rahmen der Triggerpunktakupunktur werden klassische Akupunkturnadeln direkt in die schmerzhaft verspannten Muskelpunkte eingebracht. Durch diesen Reiz und die Aktivierung von Stoffwechselprozessen können diese symptomatischen Punkte „aufgelöst“ werden. Die aus dem Sport bekannten Kinesiotapes werden auf der Haut angebracht und können den schmerzhaften Muskel detonisieren (entspannen) und ebenfalls die Durchblutung erhöhen.

Akupunktur und Kinesio-Taping

Eine weitere Ergänzung zur Diagnostik ist die Durchführung von Haltungs- und Ganganalysen. Die 3D/4D Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse wird mit dem DIERS formetric 4D durchgeführt. Dieses hochmoderne Verfahren ermöglicht eine strahlenfreie und exakte Vermessung aller benötigten Parameter. Neben der Diagnostik von degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule kann das Verfahren hervorragend bei Kindern und Jugendlichen mit Skoliose eingesetzt werden und eignet sich aufgrund seines licht-optischen Verfahrens zur Erstdiagnostik und zu Verlaufskontrollen.

Haltungs- und Ganganalyse

Zur Behandlung von degenerativen Erkrankungen wie beispielsweise Arthrose oder Bandscheibenschädigungen, aber auch zur Regeneration von Sportverletzungen wie Meniskusschädigungen oder Bandverletzungen wird die hochmoderne Kernspinresonanztherapie MBST eingesetzt. Die MBST-Therapie nutzt molekulare biophysikalische Stimulationen um vollkommen schmerzfrei und nicht-invasiv das regenerative Potential des Körpers zu nutzen. Je nach Indikationsstellung sind zwischen sieben und neun Therapiestunden notwendig.





Allgemeiner Hinweis

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die aufgeführten Leistungen teilweise als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL-Leistungen) angeboten werden. Dies bedeutet, dass die Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Alle unsere Patienten werden vor der Durchführung einer IGeL-Leistung im Rahmen des Behandlungsvertrages ausführlich aufgeklärt. Des Weiteren verpflichtet uns das Heilmittelwerbegesetzt darauf hinzuweisen, dass die MBST-Therapie derzeit noch Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion ist. Naturgemäß kann in der Medizin der Erfolg einer Methode nicht garantiert werden. Die Indikationsstellung sowie die Abschätzung des Nutzens beruhen auf der Erfahrung des Anwenders.